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1. Die Auswahl des richtigen Studienfaches
Sie werden sich bereits die Frage gestellt haben: Was soll ich studieren? Von welchen Faktoren soll ich die Wahl meines Studienfaches abhängig machen? Das Hobby zum Beruf machen? Ob man sein Hobby immer auch zum Beruf machen sollte, kann jedoch nur im jeweiligen Einzelfall entschieden werden. Wir empfehlen Ihnen: Es ist nicht immer ratsam, sein "Traumfach" im Studium zu realisieren. Bei der Entscheidung für ein bestimmtes Hochschulstudium sollten Sie in Ihre Überlegungen neben den persönlichen Neigungen und Fähigkeiten auch die späteren beruflichen Anforderungen und - soweit möglich - die künftigen Berufsaussichten mit einbeziehen. Auseinandersetzen mit den eigenen Fähigkeiten, Neigungen und Begabungen Neigungen sind dann entscheidend, wenn man auf dem betreffenden Gebiet schon Erfolgserlebnisse verzeichnen konnte, was wiederum auch auf eine besondere Kompetenz zurückzuführen ist. Aus diesem Grunde sollten Sie unbedingt Ihre Neigungen analysieren oder analysieren lassen und objektiv feststellen, ob Sie eine oder mehrere spezielle Stärken aufzuweisen haben, andererseits auch, in welchen Bereichen Ihre Schwächen liegen.
Wie stelle ich meine Neigungen fest? Für die Feststellung Ihrer Neigungen können Ihre schulischen Leistungen bzw. die Beurteilungen durch Ihre Lehrer oder Eltern wichtige und wertvolle Hinweise geben. Spätestens dann, wenn korrelierende Neigungen auftreten, z.B. eine starke musikalische und zugleich mathematische Begabung, stellt sich die Frage, welcher Neigung der Vorzug gegeben werden soll. Wie ist in einem solchen Fall zu entscheiden? - Sprechen Sie mit Experten sowohl von der Musikhochschule als auch mit solchen aus dem Mathematik-Fachbereich der Universität. Eine Lösung kann hier nur durch intensive Gespräche mit Experten im jeweiligen Einzelfall gefunden werden. Auf jeden Fall sollten Sie sich mit möglichst vielen Vertretern und Experten dieser Berufszweige unterhalten!
Durch wen oder wie lassen sich meine Fähigkeiten beurteilen? Die Beurteilung Ihrer Fähigkeiten kann erfolgen durch:
- Sie selbst (Kontrollfrage: Was ich am liebsten tue, kann ich in der Regel auch am besten)
- eine Fremdbeurteilung durch Ihre Schule (Zeugnisse)
- Zeugnisanalyse durch Lehrer
- Gespräche mit Beratungs-, Kontakt- und Vertrauenslehrern sowie Schullaufbahnberatern
- Gespräche mit Eltern und Bekannten
- Gespräche mit Freunden, die sich bereits im Studium befinden
- Berufsberatung der Arbeitsämter
- Studienberatungsstellen und Berufsinformationszentren des
- Arbeitsamtes
- Verfolgen und Auswerten der Berichterstattungen und sonstigen Veröffentlichungen der Medien zu dem Bereich, in dem Sie später tätig sein möchten
- Sammeln von Einblicken und Erfahrungen in einem Betrieb oder einer Ausbildungsstätte bereits während der Schulzeit
- Absolvieren eines Praktikums bereits als Schüler
- Vorträge in den Schulen, wie sie z.B. erfahrene Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft oder anderer Forschungseinrichtungen bieten
Auch an den Hochschulen bestehen Möglichkeiten zur Sondierung der Studienziele - nutzen Sie diese! Sie können:
- an Orientierungswochen verschiedener Universitäten bzw. deren Fachbereichen für Abiturienten teilnehmen
- Gespräche mit Tutoren, also erfahrenen Studenten aus höheren Fachsemester führen
- bereits als Abiturient hin und wieder Vorlesungen bzw. Einführungs- oder Orientierungsveranstaltungen einer nahegelegenen Universität als Gasthörer besuchen
- Gespräche mit Professoren nach den Vorlesungen führen
- gegen eine geringe Gebühr den Bewerbertestservice einiger Universitäten nutzen (so z.B. an der Universität Mannheim): dieser bietet Studierenden und Schülern, die erste Erfahrungen mit Bewerbungstests machen oder Hilfe bei Unsicherheiten ihrer Studienfach- und/oder Berufswahl suchen, wertvolle Hinweise.
2. Begabungsschwerpunkte erkennen
Haben Sie schließlich Ihre Interessen herausgefunden, sollten Sie sich überlegen, welche Begabungen Sie aufweisen. Interessen und Begabungen können zweierlei Paar Schuhe sein. Ihre Begabungen müssen sich nicht zwingend mit Ihren Interessen decken. Interesse für ein Produkt oder eine Branche muss nicht identisch sein mit Ihren Begabungen. Sie können sich für schnelle Autos interessieren, müssen aber nicht unbedingt eine Begabung für die technischen Einzelheiten haben.
Wie erkenne ich meine Begabungen?
Wer "zwei linke Hände" hat, der dürfte für einen technischen Beruf in der Regel wenig geeignet sein. Bei technischen Studiengängen, in denen Sie in aller Regel ein Vorpraktikum als Voraussetzung für das Absolvieren des Studiums ableisten müssen, haben Sie die Möglichkeit, Erfahrungen über sich selbst in einer bestimmten Branche zu sammeln. In den Fällen, in denen ein Praktikum nicht vorgesehen oder aus sonstigen Gründen nicht möglich ist, empfiehlt es sich, zahlreiche Informationen zu sammeln: bei Interesse an einem Zahnmedizinstudium z.B. als Zahnarzthelfer in einer Zahnklinik oder bei einem Zahnarzt, bei Interesse an einer Tätigkeit als Anwalt als Hilfskraft in einer Anwaltskanzlei, das Absolvieren eines Praktikums in einem Krankenhaus, falls Sie sich für Medizin interessieren, sofern Sie nicht bereits durch Ihren Zivildienst Einblicke gewonnen haben, oder ein Praktikum in einem Unternehmen oder einer Steuerberatungsgesellschaft oder -kanzlei, falls Sie sich für BWL interessieren.
Ausrichtung des Studienfaches auch nach Zielen
Wir empfehlen, die Auswahl des Studienfaches zudem nach Zielen auszurichten. Sie sollten sich bereits vor Aufnahme des Studiums fragen, was Sie nach dem Studium sein und wo Sie beruflich stehen wollen. In Frage kommen vor allem:
- Management-Aufsteiger
- Lehrfach
- Beamter
- Selbständiger
- Politische Laufbahn
- Sonstiger
- Ausnahme: Pfarrer wird TV-Moderator oder Politiker
Einbeziehung der eigenen Persönlichkeitsmerkmale nicht vergessen! Wir raten Ihnen, bei der Ausrichtung nach Zielen insbesondere auch Ihre eigene Persönlichkeit - z.B. introvertiert, extrovertiert - zu berücksichtigen. Als Politiker, Jurist oder Selbständiger benötigen Sie Durchsetzungsvermögen, für den Beruf eines Lehrers ist es zudem wichtig, daß Sie gerne mit Menschen zu tun haben. Ihre Persönlichkeitsstruktur sollten Sie schließlich mit den jeweiligen berufsrelevanten Persönlichkeitsmerkmalen vergleichen. Konzentrationsfähigkeit, Belastbarkeit und Durchhaltevermögen: Seien Sie ehrlich zu sich selbst! Haben Sie Ihre Intelligenz-, Begabungs- und Interessenschwerpunkte herausgefunden, so klären Sie nun, ob Sie über eine kurz- oder längerfristige Konzentrationsfähigkeit sowie über Belastbarkeit, Durchhaltevermögen und Spaß beim Lernen verfügen. Konzentrationsfähigkeit möglicherweise zunächst trainieren. Weisen Sie keine längerfristige Konzentrationsfähigkeit auf und sind Sie sicher, dass Sie Ihre Konzentrationsfähigkeit nicht trainieren können, fehlt Ihnen zudem die Fähigkeit, sich für längere Zeit konsequent mit einer bestimmten Materie auseinanderzusetzen, so raten wir Ihnen, zumindest von der Aufnahme eines schwierigen und zeitaufwendigen Studiums abzusehen. Bei der Beurteilung Ihrer Belastbarkeit und Konzentrationsfähigkeit sollten Sie auf Ihre Erfahrungen aus der Schulzeit und insbesondere die im Zusammenhang mit der Vorbereitung auf die Abiturprüfung zurückgreifen. Auch hier gilt wieder: Seien Sie ehrlich zu sich selbst!
Blätter zur Berufskunde
Klären Sie nun, welche Kenntnisse in dem Studium, auf das Ihre Neigungen und Fähigkeiten zutreffen, vorausgesetzt werden. Lassen Sie sich vom Arbeitsamt "Blätter zur Berufskunde" über die Sie interessierenden Studienrichtungen zusenden und prüfen Sie, ob Ihre in der Schule erworbenen (Vor-)Kenntnisse für das anvisierte Studienfach ausreichen. Die Weichen für die Zukunft stellen Sie mit der Wahl des Studienfaches! Anhand der herausgefundenen Fähigkeiten, Neigungen, Vorkenntnisse und der persönlichen Merkmale gilt es nunmehr, ein ganz bestimmtes Studienfach auszuwählen. Wir geben zu bedenken: Mit der Wahl eines bestimmten Studienfaches stellen Sie zumindest zum Teil die Weichen für Ihren späteren beruflichen Werdegang! Keine Auswahl des Studienfachs ausschließlich im Hinblick auf aktuelle Anforderungen des Arbeitsmarktes! Wählen Sie Ihr Studienfach keinesfalls ausschließlich im Hinblick auf aktuelle Anforderungen des Arbeitsmarktes aus. Selbstverständlich dürfen Sie die aktuellen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt nicht gänzlich außer Betracht lassen, eine ausschließliche Orientierung an den Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt ist aber nicht erfolgversprechend. Die Entwicklung der letzten Jahre und Jahrzehnte hat - insbesondere mit Blick auf Absolventen der Ingenieur-Studiengänge - gezeigt, dass sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt schnell ändern kann. Selbst wenn Sie sich also über die erwartete Entwicklung in den einzelnen Branchen genau informiert haben, so stellt dies keine Garantie dar, dass diese Entwicklung auch so, wie sie prognostiziert worden ist, eintritt. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt kann bei Abschluss Ihres Studiums also gänzlich anders sein, als sie sich noch bei Ihrem Studienbeginn dargestellt hat. Dass sich die Strukturen des Arbeitsmarktes schnell verändern und die Technisierung immer weiter fortschreitet, sollte Sie aber nicht von der Aufnahme eines Studiums, für das Sie die entsprechenden Begabungen und Neigungen mitbringen, abhalten. Denn nur, wenn Sie Spaß an den jeweiligen Studieninhalten haben, werden Sie Ihr Studium erfolgreich abschließen. Bei späterer Bereitschaft zur Flexibilität, Mobilität und Weiterbildung dürfte sich ein beruflicher Erfolg mit hoher Wahrscheinlichkeit einstellen. Gerade auch mit Blick auf die schnell fortschreitende Technisierung tun sich immer neue Tätigkeitsfelder auf. Im Zweifel: Nicht den aktuellen Trends und Moden folgen! Mit Blick auf die Ärzte- und Juristenschwemme sowie die Apotheker- und Lehrerschwemme raten wir Ihnen, im Zweifelsfall nicht den aktuellen Trends und Moden zu folgen und zudem kein Studium bloß aus Verlegenheit oder aus Prestigegründen aufzunehmen. Denn in dem Fall werden Sie mit Ihrem Studium kaum erfolgreich sein!
3. Die Wahl des Hochschultyps
Zunächst einmal müssen Sie für sich klären, an welcher Art von Hochschule Sie studieren möchten: an einer wissenschaftlichen Hochschule oder an einer Fachhochschule. Darüber hinaus gibt es noch Berufsakademien und Gesamthochschulen. Soll es zudem eine staatliche oder eine private Hochschule sein? Was sind wissenschaftliche Hochschulen und welche Aufgaben nehmen sie wahr? Zu den wissenschaftlichen Hochschulen gehören:
- Universitäten
- Technische Universitäten
- Gesamthochschulen
- Pädagogische Hochschulen
Zu den Aufgaben der wissenschaftlichen Hochschulen gehören die Lehre und gleichberechtigt auch die Forschung. Die Studiengänge an wissenschaftlichen Hochschulen sind stark theoretisch ausgerichtet: eine praxisorientierte Ausbildung und Pflichtpraktika stellen daher eher die Ausnahme dar. Sie stehen nur Bewerbern mit Abitur oder einer einschlägigen fachgebundenen Hochschulreife offen.
Was kennzeichnet ein Studium an einer wissenschaftlichen Hochschule? Eine wissenschaftliche Hochschule bietet Ihnen relative Freiheit in der Studienorganisation. Lehrveranstaltungen müssen eigenverantwortlich zusammengestellt, die Abdeckung der Pflichtlehrgebiete selbst koordiniert werden. Gleichgewichtete Schwerpunkte bilden der Besuch von Lehrveranstaltungen und ein intensives Selbststudium. Die vorlesungsfreie Zeit (etwa fünf bis sechs Monate im Jahr) ist keine Freizeit. Sie muss weitestgehend dazu genutzt werden, häusliche Arbeiten zu erstellen, Klausuren vorzubereiten und Praktika abzuleisten oder Vorlesungsstoff nachzuarbeiten.
Was kennzeichnet ein Studium an einer Fachhochschule?
Der Schwerpunkt liegt in der Lehre, nicht in der Forschung. Das Studienangebot der Fachhochschulen ist in der Regel weniger theoretisch und damit praxisorientierter als das der Universitäten. Die Studiendauer ist zum Teil wesentlich kürzer als die an wissenschaftlichen Hochschulen. Das Studium enthält häufig ein Praxissemester. Die Semesterferien sind kürzer als die an wissenschaftlichen Hochschulen. Das Fachhochschulstudium ist straff reglementiert. Zugang zur Fachhochschule haben Bewerber, die die Fachhochschulreife besitzen. Fachhochschulen decken aber nicht das gesamte Fächerspektrum der wissenschaftlichen Hochschulen ab. Interessanterweise setzen einige Fachhochschulen höhere Anforderungen für bestimmte Studiengänge als ortsansässige Universitäten; das liegt wohl an der geringen Zahl der Studienplätze.
Was sind die Berufsakademien und wodurch sind diese gekennzeichnet?
Die Berufsakademien bieten ein Studium, dessen theoretische Phasen sich mit Praxisphasen in Unternehmen und Verwaltungen abwechseln.Die Berufsakademien verleihen Studienabschlüsse, die denen der Fachhochschulen gleichgestellt sind, obwohl sie selbst keine Hochschulen sind. Flächendeckend verbreitet sind die Berufsakademien lediglich in Baden-Württemberg.
Besuch einer Privathochschule
Privathochschulen setzen sich in jüngster Zeit immer mehr durch. Zu den einzelnen Zugangsvoraussetzungen können hier keine allgemeinverbindlichen Angaben gemacht werden. Der Vorteil solcher Privathochschulen besteht in einer persönlichen Betreuung und einer angenehmen Lernatmosphäre. Die Lern- bzw. Arbeitsgruppen sind in der Regel überschaubar, Leistungsdefizite können aufgrund der kleinen Arbeitsgruppen regelmäßig schnell behoben werden.
4. Die Wahl des Studienortes
Nachdem Sie sich nunmehr für einen Studiengang und einen bestimmten Hochschultyp entschieden haben, stellt sich - falls der Studiengang nicht von der Studienvergabestelle zentral vergeben wird - die Frage nach dem Studienort. Die für viele maßgeblichen Kriterien bei der Wahl des Studienortes
Für die Wahl des Studienortes sind für viele entscheidend:
- Die Nähe zum Elternhaus bzw. zur ehemaligen Schule
- Die Attraktivität des Studienortes.
- Bevorzugung einer Großstadt
- Die Berücksichtigung von Hochschul-Rankings
Nestflüchter sind erfolgreicher! Vor- und Nachteile eines Studiums in der Nähe des Elternhauses
Man braucht einen Umzug in eine fremde Stadt nicht bereuen. Im Gegenteil: Wir können nur empfehlen, von zu Hause wegzugehen. Man benötigt viel Eigendisziplin und lernt, sich selbst zu organisieren. Es entspricht dem Wunschbild deutscher Arbeitgeber. Denn mobiles Verhalten wird heute als Anzeichen für Flexibilität, Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit bewertet. Das trifft für Berufseinsteiger ebenso zu wie für Studenten, was laut Wirtschaftswoche Sonderheft "Studium und Beruf 1999", S. 64 f. bestätigt wird.
Attraktivität des Studienortes
Eine Millionenstadt kann ohne jeden Zweifel attraktiver sein als eine kleine Universitätsstadt. Die Attraktivität einer Stadt sollte unseres Erachtens jedoch nicht den alleinigen Ausschlag für die Wahl des Studienortes geben. Selbstverständlich sollen Sie sich in Ihrer neuen Umgebung wohl fühlen. Wenn Sie unter Attraktivität allerdings "High life" und "Party-Stimmung" verstehen, dann sollten Sie sich die ernsthafte Frage stellen, ob Sie sich mit dem Zweck und den Anforderungen an ein Studium wirklich intensiv genug auseinandergesetzt haben. Wir meinen, nicht die Attraktivität einer Stadt im Sinne von "Action" und "Parties" sollte den Ausschlag für oder gegen eine bestimmte Stadt geben. Entscheidend sollte vielmehr sein, ob Sie sich in dieser Stadt wohlfühlen, ob Ihnen die Umgebung, das Umfeld und die dortige Mentalität der Menschen zusagt. Dies kann durchaus auch in einer kleineren Universitätsstadt zutreffen.
Die Vorteile kleinerer Universitäten
Gerade kleinere Universitäten sind im Regelfall - gerade wegen niedrigerer Studentenzahlen - überschaubarer und vermögen eine intensivere und bessere Ausbildung als die großen und häufig anonymen Massenuniversitäten zu bieten. Beziehen Sie also bei der Wahl Ihrer Hochschule auch kleinere Hochschulstädte mit ein. Ein Hochschulortwechsel ist immer noch möglich. Kleinere Hochschulstädte können Ihnen folgende Vorteile gegenüber großen Universitätsstädten bieten: Der Kontakt zwischen Studierenden und Professoren und zwischen den Studierenden untereinander ist enger. Bedingt durch kleinere Studentenzahlen herrscht hier zum Teil eine angenehmere Atmosphäre und ein besseres Lernklima in Vorlesungen, Übungen, Seminaren und Bibliotheken als in großen Unis. Zumindest in Seminaren und sonstigen Kleingruppen besteht häufig die Möglichkeit zur direkten Einflussnahme auf Lehr- und Studieninhalte. Nutzen Sie die Homepages der Hochschulen im Internet! Holen Sie sich Informationen über die von Ihnen bevorzugten Hochschulen ein. Da nahezu alle Hochschulen über eine Homepage im Internet verfügen, können Sie diese für eine erste Informationssammlung nutzen. So können Sie sich auch mit der Studienberatungsstelle einer jeden Hochschule in Verbindung setzen, sich über den von Ihnen gewünschten Studiengang informieren und weitere Informationsmaterialien zusenden lassen. Fahren Sie einfach zu Ihrer Wunschuni! Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die näher ins Auge gefasste "Wunschuni" einfach zu besuchen. Der Vorteil liegt darin, dass Sie Vorlesungen besuchen, mit Studenten und Professoren ins Gespräch kommen und so die Atmosphäre des Fachbereichs und der Universität kennenlernen können. Dies kann für Sie eine wertvolle Hilfe bei der Auswahl des richtigen Hochschulortes sein.
Die Bedeutung der Hochschulrankings
Häufig ist zu hören oder lesen, der durch ein Hochschulranking ermittelte Stellenwert einer Hochschule müsse bei der Auswahl des Studienortes berücksichtigt werden. Richtig ist, dass sich derartige Umfragen einer immer größeren Beliebtheit erfreuen. Ab Ende der 80er Jahre wurden im Spiegel und später auch im Stern und Focus immer wieder die Leistungen von deutschen Hochschulen miteinander verglichen und diesbezüglich Ranglisten erstellt. In den darauf folgenden Jahren folgten Untersuchungen von weiteren Zeitschriften. Das Ergebnis: Hochschulen, die sich im Rahmen der ersten Umfrage an der Spitze befunden haben, fanden sich bei einer anderen am Ende der Rangliste wieder. Ranglisten nicht überbewerten! Wir raten Ihnen daher: Lassen Sie sich von derartig widersprechenden Ranglisten nicht irritieren oder gar verunsichern. Alle deutschen Hochschulen verfügen über einen relativ hohen Ausrüstungsstandard und nur wenige Universitäten haben einen Ruf, der beim Berufsstart nicht ganz so positive Konsequenzen hat. Da sich die Rankings sehr stark ändern, empfehlen wir, sich einen überblick über die jeweiligen Universitäten bei möglichst vielen Studenten durch eigene Befragungen zu verschaffen.
Der aktuellste Uni-Test Der "Stern" hat in seiner Ausgabe 25/99 einen Uni-Test vorgestellt. Damit Studienanfänger zu kritischen Verbrauchern würden und auch die Stärken und Schwächen der Unis genau kennen, haben Wissenschaftler des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE, gegründet von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz) ein ehrgeiziges Projekt unternommen: Bis zum Jahr 2001 will das CHE die 20 am meisten studierten Fächer an deutschen Unis und Fachhochschulen durchleuchten. Anders als bei den meisten Rankings wird bei der Untersuchung des CHE kein Gesamtsieger gekürt.
5. Studienplanung und Zeitmanagement
Jetzt gilt es, das Studium zu planen und zu organisieren. Aber was genau müssen Sie dabei beachten? "Freiheit" im Hochschulstudium für manch einen der Weg in eine Katastrophe. Zunächst einmal müssen Sie sich vor Augen halten, daß Sie den Klassenverband der Schule verlassen haben, wo man Sie wohlbehütet durch jedes Schuljahr begleitet hat. Vom ersten Tag des Hochschulstudiums an sind Sie auf sich selbst angewiesen. Dies bedeutet, daß Sie sich Ihre Zeit selbst einteilen müssen: Davon umfaßt ist in den meisten Studiengängen auch, daß die Studierenden selbst entscheiden, wann sie Ihre Prüfung im einzelnen ablegen. Genau diese "Freiheit" stellt für viele Studierenden allerdings eine große Schwierigkeit dar, die teilweise in eine Katastrophe führt, wenn man nicht von Anfang an das Studium richtig managt.Organisieren Sie Ihr Studium von Beginn an, um eine Katastrophe zu vermeiden! Wichtig: Gesamtheitliche Planung des Studiums bei Studienbeginn! Sie müssen also für sich klären, in welcher Zeit Sie das Studium abschließen wollen, welche Aktivitäten Sie neben dem Studium ausüben wollen, wie lange die Finanzierung, z.B. Förderungshöchstdauer beim BaföG gesichert ist.
Wer ohne Konzept und ohne gründliche Planung ins Studium geht, verliert nicht selten den Überblick! Diese Fragen sollten sich nicht nur diejenigen Studenten stellen, die von Freiversuchregelungen (wie z.B. beim Studium der Rechtswissenschaften), auch "Freischuß" genannt, Gebrauch machen wollen. Auch für alle anderen Studenten gilt: Wer ohne Konzept und ohne gründliche Planung ins Studium geht, verliert oft während des Studiums den Überblick und ist nur selten erfolgreich. Personalverzeichnis und Fachprüfungsordnungen rechtzeitig besorgen Zu Beginn eines jeden Semesters sollten Sie sich ein Personalverzeichnis Ihrer Universität besorgen. Hierin finden Sie sämtliche Anschriften, e-mail-Adressen und Telefonnummern der Professoren, Mitarbeiter und sonstigen Bediensteten der Hochschule. Informieren Sie sich auch rechtzeitig und hinreichend über Prüfungsinhalte, Prüfungstermine und sonstige Vorankündigungen und besorgen Sie sich auch Ihre Fachprüfungsordnung. Diese sollten Sie sorgfältig durcharbeiten, weil sie die Studieninhalte und Formalien in aller Regel sehr gut vermittelt. Einführungsveranstaltungen und Seminarführungen wahrnehmen Nutzen Sie zu Beginn des ersten Semesters die von vielen Hochschulen angebotenen Einführungsveranstaltungen für Erstsemester. Nehmen Sie auch an Führungen von Bibliotheken und Seminaren teil, wenn die jeweiligen Fachbereiche diese anbieten. Nehmen Sie auch Kontakt zu Studenten aus höheren Semestern auf. Denn auch diese können Ihnen nützliche Hinweise für Ihr Studium geben.
Semesterplanung Zu Beginn eines jeden Semesters kann man sich selbst zur Planung des jeweiligen Semesters folgende Fragen stellen:
Welche Vorlesungen muss bzw. will ich im bevorstehenden Semester hören? Diese habe ich anhand des Studien- und Vorlesungsverzeichnisses herausgesucht. Wertvolle Hinweise habe ich auch durch das Befragen älterer Kommilitonen erhalten. Welche Prüfungen muss bzw. kann ich im laufenden Semester und in den Semesterferien absolvieren? Kann ich Prüfungen, die erst für das kommende Semester vorgesehen sind, vorziehen? Welche Vorlesungen anderer Fakultäten, die mit meinem Fachgebiet nichts oder nur wenig zu tun haben, will ich zur Erweiterung meines Horizontes hören?"
Erstellen eines Wochenplanes Nachdem man dem Vorlesungsverzeichnis, welches vom Fachbereich ausgehängt und auch im Internet veröffentlicht ist, sein studientechnisches Pflichtprogramm entnommen hat, kann man sich einen Wochenplan erstellen, in den man sich stets folgendes eingeträgt:
Wann finden meine Vorlesungen, Übungen und Seminare, die ich besuchen will, statt? Wenn Prüfungen anstanden, habe ich in den Wochenplan eingetragen, an welchem Tag und von wann bis wann ich für welche Klausur lernen wollte; dabei habe ich darauf geachtet, mir nicht zuviel zuzumuten und ein ausgewogenes Verhältnis zu schaffen. Ich war stets bedacht, realistisch zu sein und habe nur das eingeplant, was ich wirklich zu leisten imstande war. Lernen Sie lieber 3 Stunden pro Tag intensiv anstatt "kleckerweise" 12 mal 15 Minuten pro Tag!
Wichtig ist auch die Planung einer regelmäßigen Mittagspause und kleinerer Pausen von 5 bis 10 Minuten zwischen den einzelnen Lerneinheiten, um z.B. die Füße vertreten und frische Luft schnappen zu können. Auch gemeinsame Lerngruppentreffen mit Kommilitoninnen und Kommilitonen sollten stets in den Wochenplan eingetragen werden. Fest geplante freizeitliche Aktivitäten (Unisport, usw.) und sonstige Nebentätigkeiten (Hilfskrafttätigkeit, Sprachkurs, Besuch eines Repetitoriums) sollten in den Zeitplan aufgenommen werden.
Hinreichend Spielraum lassen für Unvorhergesehenes (Termine mit Professoren und Assistenten; Arztbesuche, Treffen mit Freunden, Autoreparatur) und dies je nach Zeitpunkt der Kenntniserlangung in den Plan eingetragen." Was bringt ein solcher Zeitplan?
Ein solcher Zeitplan ermöglicht es, jeden Abend zu kontrollieren, ob man das sich selbst gesteckte Ziel erreicht hat. So hat man jeden Abend, wenn der Plan konsequent verfolgt wurde, Erfolgserlebnisse und muß kein schlechtes Gewissen haben, wenn man sich im Anschluß daran mit Freunden getroffen und mit diesen etwas gemeinsam unternommen hat. Wenn man das erreicht hatte, was man sich vorgenommen hatte, so kann man sich motivieren für jeden neuen Tag und für jedes weitere Semester. - So einfach ist das. Somit können Wochenendarbeit in der Zeit außerhalb der Prüfungsphasen stets vermieden werden. Gleichzeitig ist noch ausreichend Zeit für einen Werkstudentenjob vorhanden. Produktivste Arbeitszeiten herausfinden und nutzen! Wir empfehlen Ihnen auch zu überlegen, wann Sie die produktivsten Arbeitszeiten haben. Manch einer kann besser vormittags, manch einer besser nachmittags oder abends lernen. Allerdings: Wenn Sie gegen 8.00 Uhr morgens Ihre Zeitplanung beginnen und gegen 20.00 Uhr abends enden lassen, dann haben Sie abends ausschließlich Zeit für sich selbst und können sich von dem tagsüber Geleisteten erholen. Das hat den Vorteil, daß Sie Freunden, die einen anderen Lernrhythmus haben und mit Ihnen abends etwas unternehmen wollen, nicht ständig absagen müssen. Irgendwann wären es Ihre Freunde und wahrscheinlich auch Sie selbst es leid, immer "Nein" sagen zu müssen. Sie sollten sich also möglicherweise daran gewöhnen, Ihr Lernpensum tagsüber und nicht abends zu erledigen. Der Studienerfolg stellt sich fast von selbst ein. Bei stetiger Einhaltung des Zeitplans, der natürlich richtig gewichtet sein muß - wer mehr private und freizeitliche Aktivitäten einträgt als Studienangelegenheiten, hat den Plan nicht richtig gewichtet -, stellt sich der Studienerfolg fast von selbst ein. Lernen Sie nicht zu verbissen! Auch Niederlagen gehören dazu. Selbstverständlich läßt sich nicht ausschließen, daß Sie trotz einer intensiven und gründlichen Vorbereitung eine Klausur einmal nicht bestehen, weil Sie z.B. einen schlechten Tag hatten oder wider Erwarten doch nicht optimal vorbereitet waren. In diesem Fall ist der Tages- bzw. Wochenplan entsprechend zu überarbeiten und die erforderliche Zeit für die Vorbereitung zur Wiederholungsklausur in den Plan einzuarbeiten. Lernen Sie mit System! Überdenken Sie in einem solchen Falle auch, ob sie das Richtige gelernt haben. Viele Studenten lernen so unsere Erfahrung zu unkoordiniert, sie übersehen oftmals, dass es manchmal besser und wichtiger sein kann, sich ein strukturiertes Grundlagenwissen anzueignen, mit dem auch unbekannte Prüfungsaufgaben in aller Regel zufriedenstellend gelöst werden können. Wichtig ist aber, dass Sie sich genügend Zeit zur Entspannung und zum Abschalten lassen. Wenn Sie sich nach einer nicht bestandenen Klausur bloß auf die Vorbereitung der nächsten Klausur konzentrieren und dabei gänzlich aus dem Auge verlieren, daß Sie auch jeden Tag etwas Zeit zum Ausspannen und Abschalten benötigen, so tragen Sie hierdurch wahrscheinlich dazu bei, dass auch die nächste Klausur daneben geht. Versuchen Sie also immer, ein gesundes Mittelmaß zu finden. - Auch wenn Sie einmal eine Niederlage erlitten haben: Lernen Sie nicht zu verbissen. Sie schaden sich nur selbst! Allgemeinbildende Aktivitäten nicht vernachlässigen! Nehmen Sie sich auch jeden Tag Zeit für das Lesen von Tageszeitungen und Magazinen, die in Universitätsbibliotheken bzw. den Fachbereichsbibliotheken ausliegen sowie für das Verfolgen des Tagesgeschehens im Fernsehen. Eine Vielzahl von Homepages im Internet bietet zudem das aktuelle Tagesgeschehen im überblick. Mittlerweile werden in das Internet täglich zahlreiche Zeitungen "eingespeist", so dass Sie diese auch im Internet lesen können.
Spaß und Lernen miteinander verbinden Lernen soll und kann auch Spaß machen. Dies können Sie dadurch erreichen, dass Sie sich nach einem anstrengenden Vorlesungs- oder Lerntag, den Sie möglicherweise sogar in einer Lerngruppe verbracht haben, belohnen: Verabreden Sie sich mit Freunden zum Hochschulsport, zu einer Fahrradtour, zu einem Saunabesuch, einem Kneipen- oder Kinobesuch oder einem ausgedehnten Spaziergang. So kommen Sie auf andere Gedanken und Ihr Gedächtnis hat genügend Zeit, das Gelernte zu verarbeiten. Lernen und Spaß lassen sich also sinnvoll miteinander verbinden. Verlieren Sie aber Ihr Ziel - den Studienerfolg - nie aus den Augen! Selbstverständlich können Sie sich mit Freunden auch in einem Biergarten, einer Kneipe oder einer Diskothek verabreden. Allerdings sollten Sie beachten, dass zu großer Alkoholkonsum für Ihr Lernvorhaben am kommenden Tag eher hinderlich ist und Sie aus Ihrem Zeitplan wirft. Natürlich gehören auch solche ausgelassenen Feierlichkeiten zum Studentenleben. Allerdings: Sie dürfen in Ihrem Studium nicht die Oberhand gewinnen. Anderenfalls gerät Ihr Studium ernsthaft in Gefahr. Anzeichen für eine solche Oberhand sind häufiges Versacken in Kneipen und Diskotheken. Um nicht missverstanden zu werden: Selbstverständlich sollen Sie auch hin und wieder einmal ausgelassen feiern - Sie sollten aber darauf achten, dass Sie sich immer selbst im Griff behalten. Ausgedehnte Kneipen- und Diskothekenbesuche sind ideal dafür, die Zeit zu vertreiben. Allerdings vertreiben Sie Ihre Zeit durch solche Aktivitäten nicht sinnvoll und positiv: denn das Absacken in Kneipen o.ä. bringt keine besondere Persönlichkeitsentwicklung und vor allem keine Entspannung! Nicht immer läßt sich "Frei"-Zeit planen - und das müssen und können Sie auch gar nicht! Wesentlich für ein erfolgreiches Studium ist einzig und allein, daß Sie Ihre Studienzeit gründlich und gewissenhaft planen und Sie Ihre Freizeit so gestalten, dass Ihre verplante Studienzeit nicht beeinträchtigt wird. Dann werden Sie Ihr Ziel - den Studienerfolg - nie aus den Augen verlieren und automatisch in und neben Ihrem Studium Spaß haben.
6. Studium im Ausland - ein Muss?
Nahezu unerlässlich ist in fast allen Studiengängen ein Auslandsaufenthalt während des Studiums oder für ein Praktikum. Derzeit stehen Naturwissenschaftler und Ingenieure noch am Ende der Rangliste, wenn es um Auslandsaufenthalte geht. Studieren im Ausland im Rahmen der Globalisierung und der europäischen Vereinigung wird das Studium von mindestens einem Semester im Ausland immer mehr ein Muss, was auch den späteren Start in den Beruf erleichtert. Als beliebtestes Studienland sind die Vereinigten Staaten von Amerika zu verzeichnen - allerdings ist ein Aufenthalt in den USA derzeit sehr überlaufen und nicht immer ohne besondere Beziehungen zu erreichen. Ein Studium in Entwicklungsländern ist sicherlich - auf längere Sicht - weniger förderlich als ein Auslandsstudium in einem Industrieland. Bei der Planung eines Auslandsaufenthaltes gilt also wieder: Planen Sie einen Auslandsaufenthalt gründlich und vorausschauend! Auslandspraktika ja - aber nicht in jedem Land sinnvoll. Ein Auslandspraktikum zeigt Flexibilität und erhöht Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Daher raten wir Ihnen an, einen derartigen Auslandsaufenthalt bei der Studienplanung frühzeitig zu berücksichtigen. Allerdings steigt der finanzielle Bedarf durch ein Auslandspraktikum nicht unerheblich an. Daher sollten Sie klären, ob für Sie Auslands-BaföG oder ein Erasmus-Stipendium in Betracht kommen. Auch die 110 deutschen Auslandshandelskammern in 75 Ländern bieten einen Vermittlungsservice für Unternehmens-praktika über den ganzen Globus verteilt an. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Internet unter www.diht.de. Erkundigen Sie sich auch bei der zuständigen Stelle Ihrer Hochschule, so z.B. den Akademischen Auslandsämtern. Auf jeden Fall sollten Sie sich frühzeitig um ein Stipendium bemühen. Ob Ihnen AuslandsBaföG gewährt wird, müssen Sie beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung erfragen. Auch die "Association Internationale des Etudiantes en Sciences Economiques et Commerciales" (AIESEC) vermittelt Fachpraktika in AIESEC-Mitgliedsländern und ist die weltweit größte studentische Vereinigung. Ziel ist der Transfer von Know-How und praktischer Erfahrung im Bereich Wirtschaftswissenschaften über kulturelle Grenzen hinweg. Bei der Wahl des Landes, in dem Sie Ihr Praktikum absolvieren wollen, sollten Sie darauf achten, daß dieses Land für Ihre spätere Bewerbung Erfolg verspricht. Ein Personalberater, der in Ihren Bewerbungsunterlagen liest, daß Sie ein Praktikum in Thailand absolviert haben, wird wahrscheinlich nur ein Schmunzeln für Sie übrig haben. Denn ein Praktikum in Thailand hat sicherlich ein anderes Image als ein solches in Kanada, Amerika oder Australien. |
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